Portugal - Traumhafte Algarve mit dem Esel

- individuell -

Highlights

- Wegbegleiter & Gepäckträger Esel – Herz und Seele unserer Tour
- Naturpark Vicentina Küste, südlich der Kleinstadt Aljezur
- Cabo São Vicente, das Südwestkap Europas
- Strände Amado, Bordeira, Canal, Arrifana, Monte Clerigo, Amoreira
- Carrapateira, ein in weiss getünchtes Bauern-, Fischer- & Surfer-Dorf
- Arrifana, meterhoch auf den Klippen, Strand in großer Bucht mit kleinem Fischerhafen
- halb-wildes, hügeliges Hinterland mit Eukalyptuswäldern & Erdbeerbaum-Buschland
- In Teilen auf Etappen des Fernwanderwegs Rota Vicentina

Meterhohe Steilküste und einsame Strände erwarten Sie bei dieser Tour mit Eseln. Sie werden zu Stränden oder oberhalb der Strände, sicher an der Klippe entlang wandern und sich durch die Hügellandschaften im Hinterland bewegen. Auch flussaufwärts gehen Sie, für eine Weile kreuz und quer durch das (trockene) Flussbett. Es geht vorbei an Windmühlen, neuerer und älterer Generation, Ortschaften ganz in weiß, einsame, uralte Höfe. Hier wirkt das Leben noch rau, wenn es nicht schon in die großen Städte, in ferne Länder gezogen ist. Und schließlich steht man vor dem Ende! Dem Ende Europas im Westen - Das Cabo de São Vicente. Was für ein Gefühl!

Reiseverlauf

1. Tag: Ankunft in Sagres

Ankunft am Flughafen Faro und Transfer (nicht im Preis enthalten) nach Sagres zum Hotel. Willkommen an der wunderschönen Algarve! Kommen Sie in Ruhe an und genießen Sie das Städtchen Sagres, das Meer und die Sonne.

2. Tag: Sagres - Vila do Bispo (14 km)

Nach dem Frühstück Transfer zum Kap Sao Vicente, dem Südwestzipfel Europas. Hier ist Ihr Treffpunkt mit Weggefährte und Gepäckträger Langohr und Tourassistenz, die Sie den ganzen ersten Tag begleiten. Bevor es los geht, bleibt Zeit das Kap zu besichtigen, samt Leuchtturm auf den meterhohen steilen Klippen. Beruf und Alltag daheim werden vom kräftigen Wind erst einmal beiseite gefegt! Auge (und Mensch) findet die erste Ruhe im Blick auf den endlosen Atlantik.

Nach der Einführung satteln und packen wir gemeinsam auf. Anschließend geht es direkt los auf den Fernwanderweg Rota Vicentina, über einen Fischerpfad gen Norden, heute nach Vila do Bispo, der Kreisstadt. Die Landschaft, durch die wir uns bewegen, schlägt leichte Wellen, die Vegetation wächst selten höher als bis zum Knie. Kommen wir anfangs in den Genuss nahe der Klippen zu wandern, sind es später Viehweiden, Getreidefelder, steinige Böden und Macchie, die die Region prägen.

3. Tag: Vila do Bispo - Pedralva (12,5 km)

Heute wandern Sie auf der Rota Vicentina-Etappe “Vila do Bispo - Carrapateira”, allerdings vorerst bis zum Dorf Pedralva auf halber Strecke. Sie verabschieden sich von der kargen, offenen Landschaft am Südwestzipfel Europas, und für heute auch vom Atlantik und seiner Steilküste, um sich in das Küstenhinterland zu begeben. Über eine Hochebene mit Kiefernschonungen geht es hinab in ein dicht bewachsenes, verwunschenes Tal. Schließlich landen Sie im zum neuem Leben erwachtem Dorf Pedralva.

Noch auf der Ebene kommen Sie an einigen temporären mediterranen Flachgewässern vorbei. Diese Lebensräume weisen eine der größten Artenvielfalten im Südwesten Portugals auf. Vom Herbst bis zum Frühling sind sie das Habitat einer Unzahl von Lebewesen - Amphibien, Vögel, Schildkröten und Säugetiere sind hier beheimatet. Im April und im Mai zaubern die Pflanzen eine Palette von Farben in die Landschaft: blaue Vergissmeinnicht, gelbe Narzissen, lila Hyazinthen, violette Orchideen, weiße Ringelblumen...

4. Tag: Pedralva - Carrapateira (9,5 km)

Wieder auf der Etappe “Vila do Bispo - Carrapateira” geht es nun genau dorthin: Zum malerischen Fischer- und Surferdorf Carrapateira. Die wenigen Kilometer heute bieten gute Gelegenheit sich beim Eselwandern besonders Zeit zu lassen und die Vegetation, reich an seltenen und schönen Spezies, in Ruhe zu betrachten.

Der Weg durch ein Flusstal beschert Ihnen eine besonders reiche Pflanzenwelt, von Tamarisken, Weiden, über Eschen und portugiesische Eichen. An den trockeneren Hängen sind es Korkeichen, Stechginster, (wilde und veredelte) Pinien und Oliven. An den steilen Hängen hält sich die naturbelassene Vegetation aus dichtem Buschwerk unter Korkeichen mit Erdbeerbaum (Medronho), Baumheide, Besenheide, Zimterlen, Zistrosen, Mastix, wildem Spargel, Seidelbast, und Stechginster. Kurz vor dem Erreichen des Dorfes geht es aus dem Tal hinauf in die Höhe: Es eröffnet sich ein weitläufiger Blick auf die traumhafte Küstenlandschaft.

In Carrapateira werden Sie es sich zwei Nächte in einer idyllischen Pension gut gehen lassen. Hochgelobt das Frühstück am langen Tisch, wo sich alle treffen, die bei Eduardo und Agnes so gerne verweilen.

5. Tag: Carrapateira – Pausentag!

Eine gute Gelegenheit, einen der Strände Amado oder Bordeira zu besuchen.

6. Tag: Carrapateira – Arrifana (19,6 km)

Heute wird es sportlich: Mit Sack, Pack und Esel geht es wieder ans Meer, direkt ans Wasser! Die ersten 2,5 km gehen Sie auf der Landstraße, gefolgt von einem kurzen Schlenker in einen wunderschönen alten Kiefernwald. Dann steigen Sie hinauf auf einen Höhenweg im leichten Auf und Ab durch eine farbenfrohe Buschlandschaft. Zurückblickend sind noch eine ganze Weile die Landzunge Carrapateira und der Strand Bordeira zu sehen. Bald nach der Siedlung Monte Novo beginnt der Abstieg zum Steinstrand Canal.

Je nach Sandbestand am Strand können Sie wieder Wellentauchen, bevor es hinauf zum Fischer- und Surferdorf Arrifana geht. Ihr heutiges Ziel liegt hoch oben auf den Klippen, mit Blick auf eine fantastische, weit auslaufende Bucht.

Zu einem Extra-Ausflug zum Strand oder kleinem Fischerhafen von Arrifana dürfen Sie Ab- und Aufstieg nicht scheuen.

Diese Etappe kann auch halbiert werden. Dann verlängert sich die Tour um einen 9. Eselwandertag.

7. Tag: Arrifana – Monte Clérigo (11 km)

Heute wird überwiegend über den Klippen gewandert, immer sicher und von überwältigender Schönheit – Teils auf sandigen, schmalen Pfaden, umgeben von farbenreicher vielfältiger Küstenvegetation, teils auf festen Böden und breiten Wegen. Höhepunkt: Atalaia, eine Landzunge, die hoch hinaus ins Meer ragt und nach Nord und Süd einen weiten Blick auf die Küstenlandschaft frei gibt, bei klarem Wetter bis zum Kap Sao Vicente, wo Ihre Eselwanderung begann.

Sie passieren Ribat de Arrifana, hier stand im 12. Jahrhundert ein arabisches Kloster, jetzt sind nur noch die Grundrisse zu sehen. Angesichts seiner Bedeutung wurde es vor ein paar Jahren zum Nationaldenkmal erklärt. Schließlich erreichen Sie Monte Clérigo, eine beschauliche Strand-Sommerdorf-Idylle der 1970er Jahre. Strandbesuch, Café-Besuch (Galao, Tosta Mista oder pastelaria), ja vielleicht sogar ein frühes Abendessen bieten sich hier an, bevor Sie noch die letzten 1,2 km zur Unterkunft eselwandern. Wahlweise können Sie das erste Stück davon durch Sand tüchtig bergauf oder über die Landstraße wandern.

8. Tag: Monte Clérigo - Aljezur – Serrao (11 km)

Nach 2 km Landstraße geht es hinab in ein geschütztes Weideland-Tal, hinauf und wieder hinab zum nächsten Tal, dem Aljezur-Flußtal. Von hier aus erklimmen Sie die Burgruine “Castelo de Aljezur”, die die Kleinstadt Aljezur krönt. Ihnen bietet sich ein wunderbares Rundum-Panorama vom Atlantik im Westen bis hin zu den Monchique Bergen im Osten. Dann geht es über Pflastersteine hinab durch die Gassen der leicht verschlafenen Altstadt ins weitläufige, fruchtbare Flusstal.

Ob Picknick im Grünen oder Mittagessen in einem der Restaurants, auch der Esel kommt am nahe liegenden Grün auf seine Kosten. Anschließend folgen Sie über 3 km dem Rota Vicentina-Historischen Weg “Aljezur - Odeceixe” gen Norden, die Hälfte der Strecke bergauf, zu Ihrer Unterkunft.

9. Tag: Serrao – Strand Amoreira – Eselhof (14 km)

Vom Campingplatz Serrão geht es anfangs über eine riesige Küstenebene, auf der Rinderherden zufrieden weiden. Etwas näher zur Küste hin spendet ein Kiefernwald Stille und Schatten. Dann führt Sie der sandige Weg durch eine vielfältige, mediterrane Küstenvegetation, erst west- und dann, nah über den Klippen, südwärts. Hier bietet sich ein fantastischer letzter Ausblick auf die Küstenlinie, anschließend hinab zum weitläufigen Dünenstrand Amoreira mit Flussmündung. Hier haben Sie Zeit, Strand und Wellen ausgiebig zu genießen!

Danach eselwandern Sie durch ein friedliches, bewaldetes und beweidetes Tal hinein, in dessen Mitte, leicht erhöht, ein verlassener Hof (Monte Amoreira) thront. Nach einem mäßigen Aufstieg erreichen Sie, zurück auf der Küstenebene, den Campingplatz Serrao. Nun sind es noch 4 km bis zu Ihrem endgültigen Ziel, dem Eselhof Vale das Amoreiras (Tal der Maulbeerbäume). Noch ein wenig Hinterland mit Korkeichen, Erdbeerbaum, Heiden, den aromatischen Duft von wildem Lavendel und Zistrosen tanken, bis wir Sie und Ihren Weggefährten Langohr herzlich willkommen heißen! Unterkunft in Aljezur (4 km vom Eselhof).

10. Tag: Abreise

Nach dem Frühstück heißt es noch einmal tief einatmen bevor es dann auf den Heimweg geht. Oder, Sie bleiben noch ein Weilchen!

Generelle Hinweise

Buchungsverfahren

Wir können Ihren gewünschten Reisetermin nicht direkt bestätigen, wenn Sie ihn unverbindlich anfragen. Den Zeitraum können wir Ihnen erst final zusagen, wenn Sie verbindlich buchen.

So wird Ihre Buchung durchgeführt:
1. Einbuchen Ihres Termins bei unserer Eselpartnerin (evtl. mit möglichen Ausweichterminen)
2. Einbuchen bei den Unterkünften
3. Wenn Ihr Termin nicht verfügbar ist: Wir werden mit Ihnen Rücksprache halten und mögliche Ausweichtermine mit Ihnen besprechen.
4. Bei Flugbuchungen: Wir empfehlen, mit der Buchung zu warten, bis wir die offizielle Bestätigung vorliegen haben.
5. Die Bestätigung sollte je nach Region in ein paar Tagen bis zu einer Woche vorliegen.
--> Manchmal kann es leider auch länger dauern, da auch wir auf Antworten von unseren Partnern von vor Ort warten.

Charakteristik

Tour mit durchschnittlicher Kondition und Wandererfahrung machbar; Sie lernen Land und Leute kennen. Kinder ab neun Jahren und mit Wandererfahrung sind willkommen! Sie haben einen anstrengenderen Tag, Tag 5 mit 19,6km, dem jedoch ganz bewusst der Pausentag folgt.

Unterkünfte

Übernachtung im Doppelzimmer sowie ein Apartment bzw. Dorfhaus (Pedralva und Campingplatz Serrao). Unterkünfte können je nach Verfügbarkeit variieren.

Verpflegung

Falls Sie vegetarische Verpflegung wünschen, geben Sie dies unbedingt direkt bei Buchung an.
Weitere Ernährungsformen (vegan, Glutenunverträglichkeit etc.) können nicht garantiert werden.

Hundemitnahme

ist leider nicht möglich

BUCHEN

Atmosfair

Bei dieser Reise entstehen 1250kg CO2. Atmosfair unterstützt Projekte, die diese Menge CO2 ausgleichen, hierfür wäre ein Betrag von 29€ nötig. Bei einer Buchung über Urlaub & Natur haben Sie die Möglichkeit, einen freiwilligen Betrag zur Kompensation mit Ihrer Rechnung zu bezahlen.