Portugal - Gruppentour - Traumhafte Algarve mit dem Esel

Eselwandern entlang der Küste

Highlights

- Wegbegleiter & Gepäckträger Esel – Herz und Seele unserer Tour;
- Naturpark Costa Vicentina, südlich & westlich der Kleinstadt Aljezur;
- Atemberaubende Klippenwege, Strände Amado, Bordeira, Canal, Arrifana, Monte Clérigo und Amoreira;
Ein Pausentag am Strand
- Dörfer Carrapateira, ein in Weiß getünchtes Bauern-, Fischer- und Surfer-Dorf, in Fußnähe zu den Stränden Amado und Bordeira; Arrifana, meterhoch auf den Klippen, über weit ausladender Bucht mit kleinem Fischerhafen; und Monte Clérigo, ganz im Badeort-Charme der 1970er;
Ribat de Arrifana, einst bedeutsames arabisches Sufi-Kloster (12. Jahrhundert) heute – in Ruinen - zum Nationaldenkmal erklärt;
Altstadt Aljezur, gekrönt von maurischer Burgruine;
Halb-wildes, hügeliges Hinterland mit Korkeichen-, Kiefern-, Eukalyptuswäldern und aromatischer Zistrosen-, Erdbeerbaum-Macchie;
In großen Teilen auf Etappen des Fernwanderwegs Rota Vicentina

Einblicke in das, was der Südwestzipfel Europas, die Algarve und der Naturpark “Parque Natural do Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina” zu bieten hat, und Ausblicke auf die fantastische Konstellation meterhoher Steilküste und einsamer Strände. Das erwartet Sie:
Sie werden zu Stränden oder über ihnen sicher auf den Klippen wandern und sich durch das Hinterland bewegen. Vorbei geht es an Windmühlen, einsamen, uralten Höfen und durch Ortschaften, ganz in Weiß. Hier wirkt das Leben noch rau, wenn es nicht schon in die großen Städte, in ferne Länder gezogen ist.

Reiseverlauf

1. Tag: Anreise

Willkommen im malerischen Dorf Carrapateira, das große Beliebtheit bei allen Sommerurlaubern, Surfern, Wanderern, Entenmuschel-Sammlern, Biologen… genießt.
Unterkunft in der idyllischen Pensão das Dunas. Hochgelobt das Frühstück am langen Tisch, wo sich alle treffen, die bei Eduardo und Agnes so gerne verweilen. Abendessen im Restaurant.

2. Tag: Klippenrundweg Pontal da Carrapateira (10 km)

Dank der kurzen Tagesetappe haben wir am Strand genug Zeit zu Sonnenbad und, je nach Jahreszeit und Wetterlage, auch zum Wellen-Tauchen.
Entlang des Weges genießen wir immer wieder den großartigen Blick von den Klippen auf die endlose Weite des Atlantik und auf die Strände Bordeira und Amado und besichtigen die Ausgrabungsstätte einer maurischen Walfischer-Siedlung.

Die Klippenlandschaft aus Kalkstein nimmt ganz eigene Formen an. Regen- und Meerwasser graben Löcher und Höhlen, formen Bögen und Felssäulen. Nicht lösliche Stoffe, wie der rote Lehm, die im Kalk eingeschlossen waren, zeigen sich als farbige Einlagerungen, die mit dem Weiß der Kalkfelsen kontrastieren. Üppig ist die Vegetation in den Dünen: Thymian, Mittelmeerstrohblume, Rosmarin, Schopflavendel, weiße Krähenbeere, leinblättriger Gauchheil, Meerlavendel, Zistrose… Unterkunft wie Tag 1, Abendessen im Restaurant.

3. Tag: Carrapateira – Chabouco (17,7 km)

Mit Sack, Pack und Esel geht es bis auf den letzten Kilometer über den Fernwanderweg Rota Vicentina durch wahrhaft kostbare ursprüngliche Landschaft fernab vom Atlantik, dem wir uns zum Ende des Tages hin wieder annähern. Nur auf den ersten 1,2 km verläuft die Etappe auf der Landstraße, bergauf, bergab, um dann das idyllische Dorf Bordeira und weiter auf dem Weg im Tal den uralten, noch bewirtschafteten Ziegenhof zu passieren. Kurz darauf schlängelt sich der Weg langsam in sanften Auf- und Ab-Bewegungen bis zur Siedlung Monte Novo hinauf, hier und da vorbei an verlassenen und bewohnten Höfen.

Schließlich verlassen wir die Rota Vicentina für etwa einen Kilometer, um unsere Unterkunft zu erreichen. Wir sind bei Alexandra und Tim zu Gast; Abendessen im Hause oder nahe gelegenem Restaurant.

4. Tag: Chabouco - Arrifana (8,5km)

Heute geht es wieder ans Meer, direkt ans Wasser! Doch zunächst zurück auf die Rota Vicentina. Nach einem geradlinigen Weg durch Eukalyptus, Kiefern und Macchie beginnt der Abstieg zum Steinstrand Canal. Noch von oben öffnet sich der Blick auf die hochragende Felseninsel „Pedra da Agulha“. Je nach Sandverhältnissen können wir wieder Wellentauchen, bevor es hinauf zum Fischer- und Surfer-Dorf Arrifana geht. Unser heutiges Ziel liegt hoch oben auf den Klippen, mit Blick auf eine fantastische, weit auslaufende Bucht.

Nachdem wir die Esel versorgt und auf ihre Weide gebracht, den Ort und seine Klippenkulisse besichtigt haben, bringt uns ein Transfer nach Monte Clérigo, einer beschaulichen Stranddorf-Idylle der 70er Jahre. Wir kommen in den Genuss, uns für drei Nächte strandnah und mit freiem Blick aufs Meer niederzulassen.

5. Tag: Arrifana – Monte Clérigo (11 km)

Nach dem Frühstück kommen wir per Transfer zurück zu unseren Eseln in Arrifana. Heute wird überwiegend über den Klippen gewandert, immer sicher und mit großartigem Panorama, teils auf sandigen, schmalen Pfaden, umgeben von farbenreicher vielfältiger Küstenvegetation, teils auf festen Böden und breiten Wegen. Höhepunkt: Atalaia, eine Landzunge aus hohem Fels, die nach Nord und Süd einen weiten Blick auf die Küstenlandschaft freigibt: bei klarem Wetter bis zum Kap São Vicente, dem südwestlichsten Zipfel Europas.
Wir gönnen uns eine Pause beim Ribat de Arrifana. Hier stand im 12. Jahrhundert ein arabisches Kloster. Heute sind nur noch die Grundrisse erkennbar. Angesichts seiner Bedeutung wurde es vor ein paar Jahren zum Nationaldenkmal erklärt. Schließlich erreichen wir Monte Clérigo, das wir ja am Vorabend schon ein wenig ins Herz schließen konnten. Jetzt nimmt es ganz Raum ein mit Strand- und Café-Besuch (Galão, Tosta Mista oder Pastelaria).

Um die Esel auf die Nachtweide zu bringen, folgen wir noch 1,2 km der ansteigenden Straße, wobei wir uns für auch für einen steileren Aufstieg mit Sand als Untergrund entscheiden können – gutes Muskeltraining.

6. Tag: Monte Clérigo – Pausentag!

Frühstücken, die Esel besuchen, sich auf der Zitter-Klippe „Treme-Treme“ zu den Anglern gesellen, einen Blick auf den Strand Amoreira werfen, den wir am letzten Tour-Tag besuchen, am Strand sonnenbaden, in den Felspfützen stöbern, die Surfer bewundern oder selbst aufs Brett steigen… der Tag ist lang. Die Verpflegung mittags und das Abendessen sind nicht im Preis enthalten!

7. Tag: Monte Clérigo - Aljezur – Serrão (12,5 km)

Nach einem letzten Frühstück im Strandcafé und zwei Kilometern Landstraße geht es hinab in ein geschütztes Weideland-Tal, hinauf und wieder hinab zum nächsten Tal, dem Aljezur-Flusstal. Von hier aus erklimmen wir die Burgruine “Castelo de Aljezur”, die die Altstadt Aljezur krönt. Uns bietet sich ein wunderbares Rundum-Panorama vom Atlantik im Westen bis hin zu den Monchique Bergen im Osten. Dann geht es über Pflastersteine hinab durch die Gassen der leicht verschlafenen Altstadt ins weitläufige, fruchtbare Flusstal.

Ob Picknick im Grünen oder Mittagessen in einem der Restaurants, auch der Esel kommt am nahe gelegenen Grün auf seine Kosten. Anschließend folgen wir über 3 km dem Historischen Weg “Aljezur - Odeceixe” der Rota Vicentina gen Norden – die Hälfte der Strecke bergauf – zu unserer Unterkunft. Abends Gaumenschmaus im Hause durch einen vegetarischen Catering-Service.

8. Tag: Serrão – Strand Amoreira – Eselhof (11 km)

Vom Campingplatz Serrão geht es direkt zum weitläufigen Dünenstrand Amoreira mit Flussmündung. Hier haben wir Zeit, Strand und Wellen ausgiebig zu genießen!

Danach eselwandern wir durch ein friedliches und beweidetes Tal, in dessen Mitte leicht erhöht, ein verlassener Hof (Monte Amoreira) thront. Nach einem mäßigen Aufstieg erreichen Sie, zurück auf der Küstenebene, den Campingplatz Serrão. Nun sind es noch 4 km bis zu unserem endgültigen Ziel, dem Eselhof Vale das Amoreiras (Tal der Maulbeerbäume). Noch ein wenig Hinterland mit Korkeichen, Erdbeerbaum, Heiden – den aromatischen Duft von wildem Lavendel und Zistrosen tankend – bis uns Mensch und Esel-Kollegen auf dem Eselhof herzlich willkommen heißen! Unterkunft in Aljezur (4 km vom Eselhof).

9. Tag: Abreise

Nach dem Frühstück heißt es noch einmal tief einatmen bevor es dann auf den Heimweg geht. Oder, Sie bleiben noch ein Weilchen!

Generelle Hinweise

Unterkünfte:

Übernachtung im Doppelzimmer.

Charakteristik:

Tour mit durchschnittlicher Kondition und Wandererfahrung machbar; wir lernen Land und Leute kennen. Kinder ab 6 Jahren und mit Wandererfahrung sind willkommen!

Weitere Hinweise:

Zur Meeresnähe: Nachdem wir am 1. Wandertag bereits das Meer aufsuchen, werden wir uns vom Atlantik nur entfernen, um Täler, Schluchten und Bachläufe mit sehr steilen Auf- und Abstiegen zu umgehen, oder um unsere Unterkunft aufzusuchen. Wenn der Atlantik einmal nicht in Sichtweite ist, ist er allemal zu spüren, zu riechen und zu hören; auch die Vegetation verrät die Meeresnähe. Doch gerade im Hinterland bewahrt sich die Ursprünglichkeit, weswegen es uns gerne auch dorthin zieht.

Verpflegung

Falls Sie vegetarische Verpflegung wünschen, Fisch & Meeresfrüchte nicht mögen, geben Sie dies unbedingt direkt bei Buchung an. Weitere Ernährungsformen (vegan, Glutenunverträglichkeit etc.) sind eingeschränkt möglich. Wir empfehlen Diät-Lebensmittel mitzubringen. Der einzige Bio-Laden (in Aljezur, Tag 7) hat eine gewisse Auswahl, ansonsten gibt es weitere Einkaufsmöglichkeiten in Carrapateira und Aljezur.

Hundemitnahme:

ist leider nicht möglich

Zusätzliche LeistungenPreis in €
Kleingruppenzuschlag bei 4 Teilnehmern90,- € pro Person

BUCHEN / VORMERKEN

Atmosfair

Bei dieser Reise entstehen 1250kg CO2. Atmosfair unterstützt Projekte, die diese Menge CO2 ausgleichen, hierfür wäre ein Betrag von 29€ nötig. Bei einer Buchung über Urlaub & Natur haben Sie die Möglichkeit, einen freiwilligen Betrag zur Kompensation mit Ihrer Rechnung zu bezahlen.